Wir stellen Menschen eine strukturierte Grundlage zur Verfügung, um ihre individuelle Situation nachvollziehbar zu dokumentieren, auszuwerten und einzuordnen.
Unser Ansatz verbindet systematische Datenerfassung, unabhängige Information und unabhängige Beratung in einem konsistenten Modell.
Das Modell wurde von Silvie Gross entwickelt, die sich seit vielen Jahren mit den strukturellen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen, der Rolle von Patientenorganisationen sowie Fragen der Unabhängigkeit und Transparenz beschäftigt.
Aus der praktischen Arbeit mit Betroffenen wurde deutlich:
Es fehlt nicht an Informationen – sondern an Struktur, Einordnung und unabhängigen Grundlagen für Entscheidungen.
Der Kompass ist aus dieser Erfahrung heraus entstanden.
Selbsthilfe 2.0 steht für eine Weiterentwicklung klassischer Selbsthilfeansätze.
Im Mittelpunkt stehen:
Ziel ist es, Selbsthilfe nicht nur als Austausch, sondern als methodisch fundierte Orientierung zu gestalten.
Viele Angebote im Gesundheitsbereich arbeiten fragmentiert: Information, Dokumentation und Beratung stehen nebeneinander, ohne systematische Verbindung.
Unser Ansatz integriert:
Dadurch entsteht ein Gesamtbild, das über Einzelinformationen hinausgeht.
Unsere Arbeit basiert auf einem klar definierten Grundsatz: Inhalte und Beratung erfolgen unabhängig.
Das bedeutet:
Unabhängigkeit ist für uns keine Positionierung, sondern eine Voraussetzung für glaubwürdige Arbeit.
Im Gesundheitskontext sind Informationen und Empfehlungen häufig von strukturellen Interessen beeinflusst.
Für Betroffene führt das zu:
Ein unabhängiger, strukturierter Ansatz schafft die Grundlage, diese Einschränkungen zu reduzieren und Orientierung zu ermöglichen.
Die Nutzung unserer Plattform und Angebote ermöglicht:
Die systematische Erfassung und Auswertung von Patientendaten gewinnt zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wer diese Daten erhebt, auswertet und interpretiert.
Viele Datensammlungen im Gesundheitsbereich entstehen im Kontext wirtschaftlicher oder institutioneller Interessen. Dies kann Einfluss darauf haben, welche Fragestellungen verfolgt, welche Ergebnisse sichtbar werden und wie diese interpretiert werden.
Unser Ansatz setzt hier bewusst an:
Damit entsteht eine Grundlage für eine patientengeführte Perspektive auf Gesundheit und Erkrankung.
Jede Person, die ihre Daten zur Verfügung stellt, trägt dazu bei:
Dieser Ansatz lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Daten von Betroffenen – für Betroffene.
Wir arbeiten entlang klar definierter Qualitätskriterien:
Du erfasstdeine Daten und Erfahrungen.
Du entscheidestüber deren Verwendung.
Wir strukturieren,analysieren und stellen unabhängige Information sowie unabhängige Beratung bereit – und schaffen auf Wunsch eine Grundlage für unabhängige, patientengeführte Forschung.
Wir verwenden Cookies, um dein Nutzungserlebnis zu verbessern. Lese mehr in unserer Datenschutzerklärung.